Abrechnung mit der Esoterik-Szene
Artikel - Spiritualität/Mystik

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Was bringt das Workshop-Hopping?
Wir erhielten kürzlich einen langen Leserbrief, in dem Claudia Bitter ihrem Frust über die Esoterik-Szene im Allgemeinen und der Schamanismus-Szene im Speziellen Ausdruck verleiht. Ist die Szene vom richtigen Weg abgekommen? Was bringt all das Workshop-Hopping? Hat das überhaupt noch etwas mit spiritueller Weiterentwicklung zu tun, oder füttern wir nur unser Ego und den Geldbeutel der Seminarleiter?
Die Frage, die mich beschäftigt, seit ich mich mit Schamanismus befasse, ist: Was ist Schamanismus eigentlich? Letztes Jahr habe ich eine Ausbildung im Altai-Schamanismus absolviert – doch kann man Schamanismus überhaupt »lernen«? Wenn ich mir all das viele, viele Zeug (Wissen, Rituale, Behandlungen) ansehe, das ich im Zuge dieser Ausbildung und bis heute durchgearbeitet habe, und außerdem, was ich mir selber schon früher an zig Methoden reingezogen habe, angefangen von einer Shiatsu-Ausbildung, einer EFT-Ausbildung, das Lernen, das Üben und Praktizieren von zig Meditationsmethoden, diverse Lehren vom Buddhismus, Taoismus, Tai-Chi, Gesundheitsphilosophien wie Dr. Hamer, und, und, und, und… Wenn ich bedenke, wie ich mich damit befasst, mein Bewusstsein damit zugefrachtet habe, so frage ich mich doch, wo dieser gigantische »Marktplatz«, der sich ja unter Anderem auch im Schamanismus wieder findet, hinführt? Nachdem ich im Dezember Ihre Zeitschrift über Schamanismus abonniert habe, weil ich mir einfach mal einen Überblick über die »Lage« machen wollte, muss ich gestehen, es erschlägt mich geradezu, und ich muss ebenso zugeben, für mich hat das alles nichts mehr mit Schamanismus zu tun. Das ist ein esoterischer, alternativ-medizinischer Marktplatz. Zwar besser vielleicht als Chemie, aber was wollen wir mit all dem wirklich? Das wird genauso vermarktet und verkauft, wie der Newsletter bei Arlt über den neuen Computer, den man unbedingt haben muss, um up-to-date zu sein. Wenn man all diese Ausbildungsinhalte, Methoden, Übungen, Meditationen auch nur einmal im Leben durchführen möchte, muss man wohl mindestens 200 Jahre alt werden und darf von Morgens bis Abends nichts anderes mehr tun.
Da weckt irgendwer durch irgenwas das Bedürfnis, etwas unbedingt haben zu müssen, und sei es die Ausbildung für was auch immer. In der Wirtschaft nennt sich das »Bedarfsschaffung«
Muss ich Knappheit heilen?
Ganz besonders das Interview mit Alberto Villoldo von der Four Winds Society ließ mich sehr nachdenklich zurück. Hier wird von einem Bewusstsein, das Bach oder Einstein hatten, geredet. Gut. Wenn dies aber gleichzeitig in einem Zuge mit der »Heilung« von »Knappheit« genannt wird (in erster Linie scheint es ja hier um finanzielle Mittel zu gehen), frage ich mich, was Bach oder Einstein wohl »falsch« gemacht haben, da sie ja nicht als Millionäre in die Geschichte eingingen, sondern zum Teil in schrecklicher Armut gelebt haben und gestorben sind? Nichts desto weniger hatten sie alle keine Kurse für ihre unbeschreiblichen Fähigkeiten besucht, wahrscheinlich hätten sie dafür auch kein Geld übrig gehabt. Hier läuft doch etwas falsch, was das Verständnis davon angeht?
Was mich an all diesen Methoden mehr oder weniger zweifelnd zurücklässt, ist die Frage: Warum wird immer wieder suggeriert: etwas ist nicht in Ordnung mit dir, mit deinem Sein, mit deinem Geld, mit deiner Energie, mit deiner Gesundheit …? Die Liste ließe sich endlos fortführen.
Hier ist der Schamanismus-Marktplatz nicht anders als jede andere ausbeuterische Wirtschaftsform. Hier werden z.B. von der Four Winds Society Stipendien nicht an finanziell Schwächere verteilt, nein, denn die müssen zuerst besser oder würdiger gemacht werden, müssen zuerst den Markplatz, egal auf welchem Wege, bereichern, indem sie ihre »Knappheit« »heilen müssen«. Wer bitte bestimmt denn ob ich »Knappheit heilen« muss? Mein Bankkonto, der Seminarleiter oder das Gefühl in Fülle zu leben, auch wenn ich kein Geld für Seminare übrig habe? Da weckt irgendwer durch irgenwas das Bedürfnis, etwas unbedingt haben zu müssen, und sei es die Ausbildung für was auch immer. In der Wirtschaft nennt sich das »Bedarfsschaffung«.

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Das Virus der Wirtschaftlichkeit
Wer bestimmt in diesem Marktplatz eigentlich, wer wessen Rolle (Schamane oder nicht) würdig ist? Wer initiiert denjenigen und wer bestimmt, wer dieser Initiation würdig ist? Wer glaubt sich so anmaßend fühlen zu können, dies entscheiden zu können, universelle Intelligenz zu spielen, den Platz einnehmen zu dürfen, zu »richten« über Wohl und Wehe eines Anderen ? Lebensentscheidende Änderungen »vornehmen« zu dürfen? Bewusstseinszustände zu prüfen? Zu werten? Die Schamanen der Ur-Völker gaben, zumindest bevor sie vom Virus der »Wirtschaftlichkeit« infiziert wurden, keine Kurse, für die sie Geld nahmen, bei denen das Wissen, so wie wir »Westler« das heute handhaben, weiter gegeben wurde. Hier frage ich mich, wer ist hier eigentlich was oder spielt sich zu was auf?
Das Leben möge durch seine Prüfungen und Wege, durch seine Irrungen und Wirrungen entscheiden, wer Schamane ist und wer nicht. Der Rest (diejenigen, die einen Schamanen suchen,) wird es dann notfalls schon erkennen, wenn die Zeit reif ist.
Ich werde jedenfalls nicht mehr auch nur eine einzige Minute meines Lebens die Macht abgeben und eine wie auch immer geartete »Schule« mir erklären lassen, wo mein sein zu verbessern, aufzuwerten, zu pushen wäre, weil die Energie zu dunkel, die Aurafarben nicht strahlend genug, meine Erfahrungen, mein Verständnis, meine Gedanken, oder was auch immer nicht lichtvoll genug wären, um wem oder was auch immer zu genügen oder irgendeinen Platz einnehmen zu dürfen, der mir vorher nicht zugestanden hätte.
Unser Wahn, alles besser zu wissen und alles verbessern zu müssen, ist die eigentliche Krankheit
Das Leben als solches ist und war es zu allen Zeiten: Eine umfassende Intelligenz, die eben nicht so funktioniert, wie unser Ego sich das vorstellt und am liebsten hätte. Nein, unsere Vorstellung davon, wie die Dinge (ja auch die Natur, einfach alles) zu sein hätten, ist ganz einfach zu begrenzt. Unser Wahn, alles besser zu wissen und alles verbessern zu müssen, ist die eigentliche Krankheit.
Oder wann können wir denn über eine von unserem Verstand als Katastrophe deklarierte und bewertete Situation nur alleine in unserem kleinen persönlichen Leben sagen, das ist in Ordnung und hat seinen Sinn? Wer kann von sich behaupten: Ich lasse das Ruder los und folge dem intuitiven Weg, der sich von Moment zu Moment zeigt, und tue das auch mit tiefer, innigster Gewissheit (und nicht nur mit billigem Glauben wie das von der Institution Kirche gepredigt wird), wenn sich vordergründig zuerst nicht das Ergebnis zeigt, dass ich mir »imaginiert« habe? Ja, wenn es zuerst vielleicht so aussieht, als ob alles in die gegenläufige Richtung ginge?
Gier und Macht in neuer Kleidung
Für mich ist das Ganze, was sich heute Schamanismus nennt, mehr oder weniger dasselbe wie das, was die Menschen seit Jahrtausenden schon machen. Sie wollen den Himmel auf Erden. Koste es was es wolle, kein Preis ist letztlich zu hoch, keine Anstrengung zu heftig. Nur, das Problem ist unser Ego, unsere sogenannte Persönlichkeit und unsere Rollen, die wir spielen und mit denen wir identifiziert sind. Mehr nicht. Und das wird mit all diesen Methoden nicht wirklich geringer. Es kleidet sich nur besser und unsichtbarer. Die Gier und das Machtgehabe kommen jetzt daher mit einer Edelsteinbehandlung, mit einer Massage. Sie versprechen das absolute Heil und alle springen darauf an, wollen auch dabei sein, wenn der Tross weiter zieht, wenn die Welt »gerettet« wird, wenn Mentaltrainer wie Pilze aus dem Boden schießen und uns Millionen versprechen, den Überfluss in allen Bereichen (natürlich nur den »Positiven«, die uns auch wirklich gefallen), das absolute Wohl für alle. Dazu bieten sie zigtausend Methoden, die es nur anzuwenden gilt und Schwupps: Alles Paletti!
Wovor haben wir denn wirklich Angst? Denn Angst ist doch das, was die Maschinerie (auch die der »Vermarktung« des Schamanismus) am Laufen hält, das Feuer unter dem »Arsch der Menschheit«. Ebenso wie in der Wirtschaft, in der Politik, in der Finanzwirtschaft. Wir glauben zwar, wir würden Wunder was Tolles hier ändern, Liebe in die Welt tragen usw. Ich habe jedoch meine Zweifel, weil sich nicht wirklich etwas im Vergleich zur langen Menschheitsgeschichte ändert. Es tarnt sich nur alles besser. Jetzt sind die Gurus, die Schamanen dran, die angeblich nicht von dieser Welt sind.
Und was der größte Clou ist: Jeder hält seine Methode für die einzig Wahre, den einzigen Weg zum Paradies (oder zur Erleuchtung). Was geht hier vor?
Und auch all diese sogenannten »gesunden« Methoden sind genauso irre wie ein Kernkraftwerk, von dem ja auch immer wieder behauptet wird, es würde das Leben besser machen
Ich habe immer mehr das Gefühl, das Alles hilft im Grunde niemanden. Und auch all diese sogenannten »gesunden« Methoden sind genauso irre wie ein Kernkraftwerk, von dem ja auch immer wieder behauptet wird, es würde das Leben besser machen. Für mich macht das alles keinen Unterschied. Nur verschiedene Farben und Seiten ein und desselben Seins.
Und hier beginnt für mich das, was ich unter Schamanismus verstehe. Kein Markplatz der Alternativheilmethoden, sondern den »Platz oder Ort« zu schaffen, an dem ein Mensch genau das für sich erkennen und annehmen kann, was er wirklich ist. Ohne irgendwelche irrwitzigen Übungen, Techniken und was es da sonst so Wundervolles gibt, das man wahrscheinlich 100 Jahre lang praktizieren kann, ohne einen Schritt weiter zu kommen. Weil es immer nur um den heißen Brei herum geht, was so viel heißt wie: Wasch mich, aber mach mich nicht nass. Wenn ich mir überlege, ich müsste alle Methoden anwenden, die ich alleine in meinem Umfeld kenne, würde ich wahrscheinlich entweder irrsinnig werden, weil total verwirrt, oder mich vor den Zug werfen, angesichts der Unmöglichkeit, hier jemals etwas »Richtiges« heraus zu finden.
Auch mit dem Wort »Heilen« verbinden wir im Grunde ein »weg machen« von etwas, das unerwünscht, weil unbequem, angsteinflößend ist
Einfach einen Platz anzubieten, an dem man »einen Tritt bekommt«, d.h. einfach die total ablenkungsfreie Zone zu bekommen, um sich in die eigene »Hölle« zu begeben, die Hölle dessen, was Menschsein eben alles bedeutet. Alle so ungeliebten, abgelehnten, gehassten, dunklen Teile endlich wahrzunehmen, nicht besser oder wegmachen zu wollen. Auch mit dem Wort »Heilen« verbinden wir im Grunde ein »weg machen« von etwas, das unerwünscht, weil unbequem, angsteinflößend ist. Dem psychischen und physischen Tod ins Auge sehen und sich in all diese Angst hinein zu begeben, um diesem Dämon, den ja keiner haben will, zu begegnen, mit all dem »Dreck« dort Frieden zu finden, um genau mit diesem Frieden zurück zu kommen, um den »Himmel« zu finden und zu leben. Das heißt, Frieden sowohl im Leben als auch im Tod zu finden. Denn im Grunde sind alle Methoden ein Versuch des Ausweichens vor dem Tod. Schamanismus kann genauso wenig, wie jede alternative oder schulmedizinsche Art helfen, weder psychisch noch physisch, dem Tod auszuweichen. Und für mich ist es nicht möglich, Schamanismus mit der Illusion zu leben, es könnte irgendetwas »gerichtet«, im Klartext: dem Tod ausgewichen, werden.
Unsere Allem zugrunde liegende unbewusste Angst, dass wir immer davon überzeugt sind, etwas würde falsch laufen, müsste verbessert, geändert werden, gebiert den irrwitzigen Wahn der ständigen Selbstmaximierung
Die Angst, nicht richtig zu sein
Unsere Allem zugrunde liegende unbewusste Angst, dass wir immer davon überzeugt sind, etwas würde falsch laufen, müsste verbessert, geändert werden, gebiert den irrwitzigen Wahn der ständigen Selbstmaximierung. Und wenn wir dann zwischenzeitlich entsetzt feststellen, dass uns das an der einen oder anderen Stelle nicht gelingt, verfallen wir augenblicklich dem Irrglauben, alles dahingehend in uns bekannte Bahnen bezwingen zu müssen, von denen wir überzeugt sind, diese wären »richtig« und deshalb die Illusion weiterhin nähren, alles beherrschen und kontrollieren zu müssen und zu können.
Der Schamanismus der UR-Völker ist für mich eine so unglaublich wertvolle und großartige Kunst, Lebenskunst, dass es sich für mich sehr fremdartig anfühlt, wenn dieser an unsere »Welt angepasst« wird, oder wie das sonst noch »geschönt« genannt wird. In dem, was er ursprünglich war und für mich noch immer ist, wird ihm, für mein Verständnis, das Wertvollste genommen was ihn ausmacht, die »Unverkäuflichkeit« und das Ursprüngliche jenseits aller Systeme.
Claudia Bitter






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Kommentare
Ich sage nicht, dass alle Seminare schlecht sind, für viele, die noch gar keine Berührung mit alternativen Methoden hatten, ist es manchmal ein guter Einstieg. Aber man sollte immer bedenken, dass die eigentliche Entwicklung im Inneren stattfindet. Die kann einem nicht durch teure Ausbildungen und Seminare "übertragen" werden.
eine mutige Infragestellung der ganzen esoterischen Workshop-Szene - berechtigt und diskussionswürd ig, finde ich!
Dieses Statement ist mir besonders aufgefallen:
"Ich werde jedenfalls nicht mehr auch nur eine einzige Minute meines Lebens die Macht abgeben und eine wie auch immer geartete »Schule« mir erklären lassen, wo mein sein zu verbessern, aufzuwerten, zu pushen wäre, weil die Energie zu dunkel, die Aurafarben nicht strahlend genug, meine Erfahrungen, mein Verständnis, meine Gedanken, oder was auch immer nicht lichtvoll genug wären, um wem oder was auch immer zu genügen oder irgendeinen Platz einnehmen zu dürfen, der mir vorher nicht zugestanden hätte."
Als Kinder spielten wir das Spiel "ich sehe was, was du nicht siehst ...", so kommt mir das manchmal auch in esoterischen Kreisen vor.
Wenn es nun auch noch ein (mächtiger) Workshopleiter ist, der alles besser weiß, dann hängt es wohl sicher sehr davon ab, ob ich mich von seiner Meinung in meinem Selbst-Bewusstsein und meiner Selbstwahrnehmu ng beirren lassen.
Ich persönlich verlasse Veranstaltungen , in denen ich so behandelt werde: Vor einigen Jahren bekam ich z.B. in einem Vipassana-Meditations-Retreat, das bei Schmuddelwetter in einem umgebauten Kuhstall als Meditationsraum stattfand, einen Harnwegsinfekt, der mir schwer zu schaffen machte. Die Leiterin war der Meinung, ich könne und solle diesen Infekt wegmeditieren.
Ein paar Tage quälte ich mich, dann brach ich ab und fuhr nach Hause, um mir von meiner Ärztin ein Antibiotikum verschreiben zu lassen. Das selbstbestimmte Handeln hat sich gut angefühlt, auch wenn ich dort wie eine Abtrünnige behandelt wurde.
Seitdem wähle ich sehr viel genauer aus, bei wem ich mich für welchen Kurs anmelde. Wenn sich das im Vorfeld schon komisch anfühlt, lasse ich es lieber. Und Kurse, die mich auf meinem Weg weiter bringen, sind selbstverständl ich auch ihr Geld wert.
Gruß
Marianne
Aber grundsätzlich gehe ich absolut konform mit dem was hier gesagt wird. Ich habe lange seminar-Hopping betrieben und habe gemerkt, dass ein heilloses Chaos in meinem Leben herrschte. Dieses Seminar-Hopping war eine Flucht. eine Flucht vor dem Leben. Aber ich brauchte diese Erfahrung, um das zu lernen.
Alles hat seinen Sinn. Sogar die Korruption und Kommerzialisier ung der Spritualität, damit die Menschen merken, dass die vielen Seminare sie nicht retten, sondern nur noch mehr verwirren.
Nun habe ich mein Yoga und meine Wege, meine dunklen Seiten anzunehmen und zu integrieren... Ich besuche nicht mehr 15 Seminare im Jahr.
Danke für den tollen Artikel!!
Norman
Aus meiner Sicht waren die Seminare heilsam für den Augenblick, weil ich mit ernsthaften, wohlwollenden und "spirituellen" Menschen zusammen war. Man war für eine kurze Zeit offener und zugewandter.
Darüber hinaus fällt es mir schwer, konkrete "Ergebnisse" der Seminare selber aufzulisten
Wär das nicht mal ein Name für eine neue Game-Show? 10 Spiris müssen gegeneinander antreten und jede Woche einen neuen Workshop besuchen. Jeder Woche wird einer rausgewählt.
Und der Gewinner des Ganzen - der darf sein ganzes Geld einem Meister seiner Wahl schenken, denn der schnöde Mammon belastet bekanntlich nur
Du sprichst mir aus dem Herzen!!!!
Ich empfinde es so wie Du es beschreibst!
Danke für diesen Brief!
:o) Alles ist "gut" wie es ist. Und der Mensch erwacht und erkennt sich selbst.
Danke!
Grosses Kompliment an Claudia Bitter und alle Menschen, die den Kopf noch richtig herum angeschraubt haben! ;-)
Aber wenn du dann fragst, sag mal, fallen unter dein vernichtendes Urteil auch jene Esoteriker, die glauben, dass durch den gezielt geplanten Foltertod eines Menschen am Kreuz vor 2000 Jahren einer kompletten Menschheit alle Sünden vergeben worden sind, kommt Stottern auf. Viel Respekt vor Sekten, die es Dank Protektion durch staatliche Macht zu Weltreligionen gebracht haben, aber kurzangebundene Missachtung allen übrigen Gurus gegenüber.
Und was ist mit Workshops, in denen man etwas darüber lernt, verschiedene eigene Persönlichkeits anteile zu erkennen? Hat sogar mir Skeptiker viel gebracht. Ist jetzt schon die Bezeichnung Workshop genügend Hinweis, dass man sich das sparen kann?
Also bitte besser dosieren und besser begründen, statt nur Frust abzulassen über umsonst ausgegebene Seminargebühren !
Matthias
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