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André van der Braak: Liegestütz zur Erleuchtung

Artikel - Spiritualität/Mystik

Liegestütz zur Erleuchtung
Andrew Cohen

Vom Sinn und Unsinn der Selbstüberwindung

Seit Jahrtausenden bestimmt eine Grundidee die spirituelle Tradition und Praxis in Ost und West: Um die endgültige Befreiung zu erlangen, muss die begrenzte Identität als Person, das »Ego«, als Illusion durchschaut, aufgegeben, überwunden werden. Viele meinen, dazu sei ein Guru nötig, an und mit dem der Schüler gleichsam die Hingabe übt. Bei uns im Westen hat dieses Konzept in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder zu seltsamen Auswüchsen geführt, bei denen Lehrer ihre Schüler offensichtlich missbrauchten, um daraus persönliche Vorteile zu ziehen. André van der Braak, ein langjähriger und enger Schüler des spirituellen Lehrers Andrew Cohen, beschreibt in seinem Buch »Liegestütz zur Erleuchtung«, wie es ihm in seiner Hinsicht mit seinem Lehrer erging. Christian Salvesen hat es gelesen und zum Anlass genommen, das Konzept der Selbstüberwindung zu hinterfragen...

1. Buchauszüge

Die Gemeinschaft der Sucher

»Buddha sagt, es sei sehr wichtig, sich zu einem Sangha, einer spirituellen Gemeinschaft, zusammenzuschließen. Es würde mich interessieren, wie du das siehst. Muss man, um erleuchtet zu werden, tatsächlich Teil eines Sangha sein?« Andrew verharrt eine Zeit lang still auf seinem Stuhl, bevor er die Frage beantwortet. »Ein Sangha ist eine Gemeinschaft von Findern, von Leuten also, die ein tief greifendes Erweckungserlebnis hatten. Es ist eine Gruppe von Leuten, die nur aus einem einzigen Grunde zusammenkommen - weil sie bereit sind, sich völlig aufzugeben, um Freiheit zu erlangen. Dieses alles umfassende Sichaufgeben bedeutet, dass sie sich dazu verpflichten, alles zu überwinden, das den vollkommenen Ausdruck vollkommener Erleuchtung und vollkommener Freiheit je behindern könnte. Das ist die eigentliche Bedeutung von Sangha.«

Schwäche ausgeschlossen

Es ist acht Uhr abends. Vierzig Männer hocken im Schneidersitz auf ihren Meditationskissen im Wohnzimmer eines der Sangha-Häuser und bilden einen großen Kreis. Schweigen erfüllt den Raum. Jeder versucht, im Gesicht des anderen zu lesen, keiner weiß so recht, wer den Anfang machen soll. Dann hören wir eine schüchterne Stimme piepsen: »Ich würde heute Abend gern was sagen.« Als wir uns umdrehen, sehen wir Rudy, einen großen, blonden Engländer, den wir alle mögen. Seit er sich im vergangenen Jahr von Lucy getrennt hat, macht er große Fortschritte, in letzter Zeit ist er jedoch ein wenig auf Distanz gegangen. Es leuchtet uns ein, dass ausgerechnet er heute Abend sprechen will. Andrew hat ihn gestern angerufen und ihm erklärt, dass er sich in der Gemeinde zu wenig einbringe, sich zu sehr im Hintergrund halte. Schön, dass Rudy vorhat, sich damit auseinander zu setzen.

Während Rudy uns berichtet, wie es bei ihm läuft, wird uns klar, dass er weiterhin allerlei weltlichen Gelüsten anhängt. Zögerlich gesteht er, dass es an seinem Arbeitsplatz eine Frau gibt, zu der er sich hingezogen fühlt. Dies führt zu einer langen Diskussion. »Jetzt wird klar, wieso du dich die ganze Zeit von den anderen im Haus abgesondert hast«, sagt einer von Rudys Hausgenossen. »Du bist nicht wirklich präsent. Du machst den Eindruck, dich mehr für deine Arbeit, für diese Frau und deine Karriere zu interessieren als für uns.« »Nein, das stimmt nicht«, sagt Rudy. Er hampelt nervös mit den Beinen herum. »Ich weiß, ich war bereits in Versuchung, wieder in die Welt da draußen zurückzukehren. Aber das ist es nicht, was ich wirklich will. Ich möchte mit euch zusammen sein, mit euch allen. Das ist es, wohin mein Herz mich drängt.« »Pass mal auf, Rudy«, sagt John mit strengem Gesichtsausdruck. »Wir hören deine Worte zwar, aber wir spüren sie nicht.« Zustimmendes Nicken bei einigen in der Runde. »Wir spüren es nicht tief in unserem Innern, dass du mit uns zusammen sein möchtest. Du wirkst distanziert.« John ist Amerikaner und gilt als Andrews Topschüler. Er und Robert, ein britischer Exbuddhist, übernehmen bei unseren Meetings häufig die Führungsrolle. Sie sind es auch, die alles an Andrew weiterleiten.

Inquisition

Auf Rudys Stirn bilden sich Schweißtröpfchen, und es fällt ihm sichtlich schwer, die Hände still zu halten. »Es stimmt aber wirklich, Leute. Ich fühle mich euch allen sehr, sehr nahe. Ihr seid alles, was es für mich gibt.« Seine Stimme klingt irgendwie eine Spur zu hoch. »Ich würde dir ja gerne glauben, Rudy", sagt John, »aber du schaffst es einfach nicht, mich zu überzeugen. Ich werde einfach das Gefühl nicht los, diese Arbeitskollegin nimmt in deinem Herzen einen größeren Platz ein als wir alle hier.« Jetzt wird Rudys Stimme lauter. »Ich meine es aber echt, Leute, mein Herz ist ganz und gar bei euch.« »Gut, dann musst du einen Weg finden, es uns zu beweisen«, sagt Robert. »Denn so richtig überzeugt hast du heute keinen.« Schweigen. Die Anspannung im Raum wird immer größer. Unbehaglich rutsche ich auf meinem Kissen herum. Rudy sieht aus, als würde er gleich umkippen. Er starrt auf den Fußboden und wirkt wie gelähmt. Es verstreichen fünf lange Minuten. »Rudy, was ist los mit dir?«, ruft John. »Ich hab das Gefühl, du gehst uns verloren. Aber du kannst dich nicht einfach so entziehen. Du führst uns an der Nase herum. Was du hier abziehst, finde ich ziemlich abstoßend.«

Ich spüre, wie sich mein Magen zusammenschnürt. Die Spannung im Raum ist fast unerträglich. Was in diesem Moment in Rudy vorgeht, kann ich nur erahnen. Plötzlich blickt Rudy mit verzerrtem Gesicht hoch. »Ich liebe euch!«, schreit er aus Leibeskräften. Eine peinliche Situatijon. Keiner weiß, was er sagen oder tun soll. Es ist Robert, der die Führung übernimmt. »Du benimmst dich unmöglich, Rudy. Wir vergeuden mit dir nur unsere Zeit.« Das Meeting schleppt sich noch mehrere Stunden lang hin. Rudy bittet um Verzeihung, er verspricht, alles zu ändern, und beteuert, wie gern er mit uns zusammen sein möchte. Doch keiner von uns glaubt wirklich, dass er es ernst meint. 39 Männer versuchen sich daran, Rudy zur Einsicht zu bringen. Um fünf Uhr früh beenden wir das Meeting. Keiner ist davon überzeugt, dass Rudy wirklich bereit ist, seinen weltlichen Begierden zu entsagen, oder dass er das zumindest beabsichtigt. Andrew reagiert wütend, als er von dem Meeting erfährt. Er schickt Rudy eine Nachricht, in der er ihn abkanzelt und beleidigt. Er schließt ihn aus dem Sangha aus.

Lachende Männer

Andrew kommt auf Juliette zu sprechen, eine unserer Mitschülerinnen. Er ist gar nicht glücklich mit ihr. Sie ist eine lebhafte und attraktive Französin, die in Devon zu uns gestoßen ist. Man sagt ihr nach, sie sei recht kokett. Andrew meint, sie befinde sich im Kampf mit ihrem Ego und sie halte an ihrer alten Prägung fest, eine attraktive Frau zu sein, die sich immerzu durch die Beachtung von Männern bestätigen lassen muss. In diesem Punkt sind wir mit Andrew einer Meinung und pflichten ihm bei. »Ich weiß genau, was du meinst«, sagt einer meiner Hausgenossen. »Sie ist so was von halsstarrig, echt skandalös. Will einfach nichts dagegen tun.« »Ja, ein richtiges Baby«, sagt Andrew. »Ein Baby, ja, und schwach dazu«, bestätigt mein Hausgenosse. Wir brechen in Gelächter aus. Doch einen Moment lang spüre ich in mir so etwas wie eine Welle von Angst. Was ist, wenn ich der Nächste bin, über den alle herziehen?

Die Sache mit Juliette verbessert sich um keinen Deut. Andrew meint, jetzt mit härteren Mitteln vorgehen zu müssen. Eines Abends, als Juliette zum Satsang kommt, sehen wir, dass ihr Kopf restlos kahl geschoren ist. Wir erfahren, dass Andrew sie nicht nur zum Zölibat verdonnert hat, sondern auch dazu, sich nach Art asketischer Mönche östlicher Tradition den Kopf kahl zu rasieren. Die Maßnahme ist als eine Art Schocktherapie gedacht, um sie von der Faszination zu heilen, die sie pausenlos für sich selbst, ihr äußeres Erscheinungsbild und für Männer empfindet. Schon nach kurzer Zeit trifft es Weitere. Bald sind es acht Schüler, die kahl geschoren im Zölibat leben müssen. Andrew steckt sie zusammen in ein Haus. Alle zwei Wochen treffen sie sich zu einem Meeting, wo sie einander die Köpfe rasieren und über Verzicht und Enthaltsamkeit sprechen.

Liegestütz zur Erleuchtung
André van der Braak

2. Entwürdigung für die Erleuchtung

Ich habe längere Passagen aus dem Buch »Liegestütz zur Erleuchtung« von André van der Braak zitiert, weil es mir auf die darin vermittelte Atmosphäre ankommt. Der Autor beschreibt seine »Lehrjahre« bei dem amerikanischen Guru Andrew Cohen - von seiner ersten Begegnung mit ihm 1987 in Amsterdam bis zum Ausstieg aus der Gemeinschaft 1999. Die anfängliche Faszination hält viele Jahre, auch wenn sich zugleich zunehmend ein innerer Widerstand regt angesichts von Situationen, die offensichtlich die menschliche Würde verletzen und die sich im Lauf der Zeit geradezu ins Groteske steigern. So etwa, wenn Cohen die Tradition der Niederwerfungen aus dem Tibetischen Buddhismus aufgreift und Liegestütze zur Egoüberwindung verordnet. Das Lachen bleibt einem allerdings bei den meisten der Szenen, die hinter den Kulissen ablaufen, im Halse stecken.

Dass sich der Autor die Vorfälle ausgedacht hat, halte ich für unwahrscheinlich. Andrew Cohens Mutter Luna, die einige Jahre zur Gemeinschaft gehörte, übte bereits in ihrem Buch »The Mother of God« heftige Kritik an den »faschistischen« Anwandlungen ihres Sohnes. Die Berichte von ihr und André stimmen überein. Natürlich sind die Beschreibungen beider Autoren subjektiv.

Wer sich selbst erniedrigt ...

Fairerweise müsste die andere Seite, also Andrew Cohens Stellungnahme auch berücksichtigt werden. Zum Buch von André liegt eine offizielle Stellungnahme seiner damaligen Freundin Caragh Filose vor. Auf das Buch seiner Mutter, das einige kritische Artikel in amerikanischen Zeitungen über Andrew Cohen und seine Gemeinschaft nach sich zog, antwortete Cohen seinerzeit mit einem Büchlein mit dem Titel: »Zur Verteidigung des Guru-Prinzips.« Darin - so André - behauptet Andrew Cohen, »das gesamte spirituelle Establishment sei nur darauf aus, ihn scheitern zu sehen, da die etablierten Autoritäten vor seiner revolutionären ethischen Haltung Angst hätten. Kein Mensch verstehe seine kompromisslose Botschaft, alle Welt sei gegen ihn, und keiner sei bereit, ihm zu glauben, dass er keine Schattenseiten habe.« Beim Lesen des Buches bin ich öfter wütend geworden. Kopfschüttelnd und fassungslos fragte ich mich immer wieder

Erstens: Wie ist es möglich, dass ein international so hoch angesehener Lehrer, der doch ursprünglich von der Erkenntnis ausging, dass Erleuchtung und Befreiung unsere wahre Natur sind, derart entwürdigende und Angst schürende Gruppenprozesse in Gang setzt? 1994 habe ich Andrew Cohen nach einem Vortrag in Hamburg interviewt. Mir fiel damals sein meckerndes Gelächter und sein Ringen um Worte auf und ich dachte: ‚Bewundernswert, wie jemand mit solchen Handicaps auf die Bühne gehen kann. Das muss mit der Erleuchtung zu tun haben!'

Zweitens - die andere Seite: Wie konnte sich ein Sucher wie André, der zuvor von so ideologiekritischen Lehrern wie Nisargadatta Maharaj und U.G. Krishnamurti angetan war, freiwillig bis zur völligen Selbsterniedrigung in dieses verrückte Machtspiel mit der Hoffnung auf Befreiung einbinden lassen! Nun, das sind zwei verschiedene Fragen, die aber zusammenhängen. Theoretisch ist die Antwort einfach: Solange wir etwas erreichen oder vermeiden wollen, sind wir erpress- und manipulierbar. (Das kann übrigens ganz unterschiedliche Formen annehmen, auch die netter Meditationsgruppen!). Schüler und Lehrer ergänzen sich gegenseitig in dieser menschlichen Grundstruktur. Doch gibt es irgendjemand, der nichts erreichen, nichts verändern, nichts verbessern will? Das ist das praktische Problem, und es scheint unlösbar.

Kann man Erleuchtung »beweisen«?

Unser Verstand ist darauf konditioniert, Probleme zu lösen und das Leben angenehmer zu gestalten. Hellere Wohnung, besser bezahlter Job, weniger nervende Beziehung. Dafür geht man in der Regel nicht über Leichen, lässt sich nicht auf dubiose Geschäfte oder übermäßig peinliche Situationen ein. Doch je höher und ehrgeiziger das Ziel, desto höher wird meist auch die Messlatte dafür geschraubt, wie hoch der Einsatz gehen sollte. Für die Erleuchtung, die endgültige Befreiung, muss ich bereit sein, alles zu geben. Diesen Gedanken übernahm Andrew Cohen von seinem indischen Lehrer Poonja. Zunächst auch dessen Aufruf: »Wach auf! Du bist schon frei!« Dann nicht mehr. Poonja hatte, als er vom Lehrstil seines Lieblingsschülers erfuhr, missbilligend geäußert: »Ich will Löwen, keine Lämmer!«

Bald darauf kritisierte Cohen seinen ehemaligen Lehrer als unehrlich und entwickelte ein Konzept, dass und wie sich auch ein Erleuchteter darum bemühen müsse, in ethischer Hinsicht vollkommen zu sein. In der hauseigenen, weltweit verbreiteten Zeitschrift »What Is Enlightenment?« stimmten spirituelle Lehrer aller möglichen Richtungen und Religionen - buddhistische, katholische, jüdische, islamische - Cohens ethischem Erleuchtungsbegriff zu. In (fast!) allen Traditionen wird nämlich die Erkenntnis der Wahrheit an der Handlung des Menschen gemessen. Das entspricht auch dem gesunden Menschenverstand: »Der soll seine Erleuchtung erstmal beweisen!« Andrew hat es versucht, so gut es ging. Und sein Schüler André hat - ebenfalls so gut es ging - versucht, sich und anderen zu beweisen, dass er sich aufrichtig um die endgültige Befreiung bemüht und dass er sich doch eigentlich - endlich! - die Erleuchtung verdient hat.

Streben oder Sein?

Andrew Cohen wandte sich ausdrücklich gegen die Tradition des Advaita Vedanta, der aus den Veden entwickelten Philosophie der Nicht-Dualität. Denn für die schien sein nun bekämpfter Guru Poonja zu stehen. Advaita bietet tatsächlich eine Art Lösung bei der Frage, wie man dazu kommt, keine Erleuchtung mehr erreichen zu wollen. Denn sie (die Wahrheit) gilt als das, was sich nie verändert! Sie ist jetzt und immer. Du kannst sie weder erreichen noch verlieren! Sie ist das, was alle Dinge, alle Gefühle und Gedanken wahrnimmt, doch selbst nie erfahren werden kann. Man kann dieses überpersönliche Gewahrsein nicht als die »eigene« Erleuchtung verbuchen. ES ist der »grundlose Grund«, die Quelle allen Seins. Die leitende Frage zur Erkenntnis sollte nicht sein: »Was muss ich noch tun oder aufgeben, um …« sondern: »Worin erscheint dies alles jetzt, wer oder was nimmt das wahr?« Die Antwort darauf ist Stille. Keine Definition greift. Nicht-Wissen. In der Ungewissheit und im Mysterium verharren. Unbedingt. Grund- und sinnlos. Auch eine Art von Mut und Entschlossenheit?

Wenn einem immer klarer wird, dass es nicht auf die Inhalte und die Geschichte, sondern auf das Licht des Projektors ankommt, dann wird jegliche Verrenkung auf der Bühne des Lebens, um zum Licht zu kommen, lächerlich und absurd. Das Licht ist da, gleichgültig, welche Anstrengung ich unternehme. Na gut, auch nur ein Konzept. Doch eines mit weniger Raum für Machtmissbrauch. In Cohens »Erleuchtungslehre« wird es ausgeblendet. Und es scheint ja auch so sinnvoll und richtig, ein besserer Mensch werden zu wollen. André erzählt: Als er schließlich seinem Lehrer Andrew Cohen mitteilte, dass er sich - zumindest für einige Zeit und bei aller Liebe - aus der Gemeinschaft zurückziehen wolle, kam als Antwort: »André, du bist ein schlechter Mensch!«

Christian Salvesen



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Kommentare  

 
0 # Markus10 2011-01-25 03:12
Andrew hat glaube ich noch mehr vor.
Ich habe da nämlich so eine Vorahnung,das er einen Plan verfolgt der noch größere Ausmaße annehmen soll und viele Menschen versklaven soll.
Durch seinen Einfluss versucht er eine Kettenreaktion der Menschen auszulösen um später flächenmäßig die Oberhand zu behalten.
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